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Seattle
Informationen & Stadtteile
GEPOSTET AM 24.01.2020, 14:41 VON
Age Keine Angabe
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Heart's Desire Keine Angabe
Social Class Keine Angabe
Occupation untätig
Administrator
seattle
Informationen & stadtteile
seattle, washington
Seattle ist, mit einer Einwohnerzahl von 652.000 Menschen, nicht nur die größte Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten, sie ist außerdem der Verwaltungssitz des King County im US-Bundesstaat Washington und liegt zwischen dem Puget Sound und dem Lake Washington und damit etwa 155 km südlich der Grenze zu Kanada.

Die größte Stadt in Washington hat mehrere Spitznamen, die jedoch selten von Einheimischen genutzt werden. Aufgrund einer Anspielung auf das viele Grün im Stadtgebiet und die großen Wälder trägt Seattle den Beinamen The Emerald City („Die Smaragdstadt“) und auch als Rain City ist Seattle bekannt. Trotz der Tatsache, dass der Niederschlag geringer ist als in vielen anderen amerikanischen Städten. Deswegen kommt der Spitzname auch eher daher, weil es viele wolkenreiche und regnerische Tage im Jahr gibt. Der einzige Name, der wirklich häufig von den Einwohnern genutzt wird ist, Jet City, was wiederum eine Anspielung auf die nahe gelegenen Boeingwerke ist.
Wenn man jetzt aber mal beim wahren Namen bleibt, sollte man wissen, dass die Stadt nach Noah Sealth benannt wurde, Häuptling der Duwamish und Suquamish und besser bekannt unter dem Namen Häuptling Seattle.

Von Wasser, Bergen und immergrünen Wäldern umgeben, bietet Seattle somit auch Tausende von Hektar an Parks und anderen Grünflächen. Im Westen der Stadt gibt es durch den Puget Sound einen direkten Zugang zum Pazifik.

Auch innerhalb der Stadt befinden sich mehrere Seen, wie etwa der Lake Washington und der Lake Union, die mit Kanälen verbunden sind. Seattle hat eine Fläche von 369,2 km2. 217,2 km2 davon sind Land, 152,0 km2 Wasser. Etwa 41,16% der gesamten Fläche Seattle’s gehören dem Wasser, womit fast die Hälfte der Stadt aus Seen und Kanälen besteht.
Die Stadt und ihre Umgebung erlauben aufgrund ihrer Lage von Wassersport über Wandern und Bergsteigen bis zu Wintersport eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten.

Außerdem gibt es da noch die futuristische Space Needle, die als berühmtestes Wahrzeichen von Seattle gilt und ein Überbleibsel der Weltausstellung im Jahre 1962 ist. Die Space Needle (englisch für Weltraumnadel) ist ein 184 Meter hoher Aussichts- und Restaurantturm, der zur Century 21 Exposition errichtet wurde.

Stadtteile



  • Capitol Hill ist das wohl facettenreichste Stadtviertel von ganz Seattle. Es ist voll von angesagten Bars, schicken Restaurants und Schwulenclubs, sowie gemütlichen Cafés und unabhängigen Geschäften. Der Volunteer Park, der auf einem Hügel inmitten der historischen Herrenhäuser liegt, bietet wunderschöne Fußwege, ein großes Gewächsaus, ein Asian Art Museum in einem Jugendstilgebäude und einen traumhaften Panoramablick auf die Stadt. Außerdem grenzt der Park an den Lake View Cemetery, auf dem die Gründer der Stadt (und Berühmtheiten wie Bruce Lee) begraben sind. Für die Kinder gibt es einen extra Park, den Cal Anderson Park, der nicht nur Planschbecken für die Kids bereit hält, sondern auch einen großen Abenteuerspielplatz.

    Capitol Hill ist ein relativ dicht besiedeltes Wohnviertel. Aufgrund der zahlreichen Musiklokale und Nachtlcubs, beherbergt dieses Viertel überwiegend junge Leute. Studenten, die größtenteils in Wohngemeinschaften leben, weil es sich alleine einfach schlechter feiern lässt, junge Paare, die ihre Mittzwanziger so richtig ausleben wollen oder auch einfach junggebliebene Erwachsene. Trotz der Kinderfreundlichen Parks und zahlreichen Outdooraktivitäten, findet man in Capitol Hill eher seltener Familien vor. Denn mit zwei oder drei Kindern lebt es sich in einem Apartment nicht so gut, wenn über und/oder unter einem feierlustige Studenten hausen, die erst weit nach Mitternacht ihre Musik abstellen.

    Preistechnisch gesehen sind die Wohnungen und vereinzelten Häuser in Capitol Hill auf jeden Fall bezahlbar. Wenn man mitten im Geschehen, also im Herzen des Viertels wohnen möchte, kann es schon mal sein, dass man etwas mehr auf den Tisch legen muss, aber im Grunde kann sich auch ein einfacher Student eine Wohnung dort leisten. Man kann also grob sagen, dass sich in diesem Viertel die obere Unterschicht bis obere Mittelschicht aufhält.


  • Dowtown, Seattles kompaktes Innenstadtviertel, wird von vielen Wolkenkratzern, mit einem traumhaften Blick auf die Elliott Bay überragt. Downtown ist im Norden und Osten von Hügeln, im Westen von Elliott Bay und im Süden von zurückgewonnenem Land, welches einst Wattenmeer war, umgeben.

    Die Innenstadt von Seattle ist das Finanz- und Handelszentrum für die Schifffahrt sowie das Zentrum des Nachtlebens und der Einkaufsmöglichkeiten. Das Einkaufszentrum Westlake Center in Downtown ist über eine Einschienenbahn mit dem Seattle Center verbunden und in der Nähe des Stadtzentrums befindet sich der Metropolitan Tract, welcher der University of Washington gehört.
    Auf dem geschäftigen Pike Place Market werden lokales Kunsthandwerk, Obst und Gemüse angeboten, außerdem gibt es dort vielfältige Restaurants, Imbissstände und bekannte Geschäfte wie Nordstrom. Die lebhafte Hafengegend Central Waterfront beherbergt ein großes Riesenrad und das Seattle Aquarium. Zu den kulturellen Attraktionen in der weiteren Umgebung gehören das Seattle Art Museum und das Paramount Theatre von 1928.

    In Downton zu leben ist selbstverständlich nicht gerade billig! Denn so eine Penthouse Wohnung im 25. Stock kann sich nur jemand leisten, der einen entsprechendem Beruf nachgeht und das nötige Einkommen hat. Gerade Einwohner aus der Unterschicht haben es hier sehr schwer, überhaupt eine Wohnung zu finden. Deshalb hält sich hier hauptsächlich die Oberschicht auf, die sich ihre Wohnungen und Penthäuser aber auch hin und wieder mit der (oberen) Mittelschicht teilt.


  • Rainier Valley ist wohl das am wenigstens anschauliche Viertel in ganz Seattle. Denn ab den 1960er Jahren wurde das Rainier Valley als "unsicher" eingestuft, wobei diese Sichtweise dann in den 1980er Jahren ihren Höhepunkt erreichte. Der gefährliche Aspekt Rainier Valleys wurde von denjenigen, die nicht dort leben, zwar immer überbewertet, und doch ist es nachweislich, dass in diesem Viertel organisierte Banden, wie die 74 Hoover Crips leben, von denen 2006 bekannt wurde, dass sie in einer Rivalität zu den Central District Bloods standen. Rainier Valley hat ein sehr aktives Nachtleben und die Sicherheitsanforderungen sind hier so niedrig, oder eher gesagt deutlich niedriger als in anderen Teilen von Seattle. Von den 28 Morden in Seattle im Jahr 2008, ereigneten sich davon sechs im Rainier Valley.

    Im Gegensatz zum größten Teil von Seattle besteht das Valley aus einer interessanten Mischung von Vor- und Nachkriegshäusern, und nur die Nachbarschaft, die Rainier Valley unmittelbar umgibt, besteht fast ausschließlich aus Häusern aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Auch wenn einige Häuser davon mit der Zeit wieder schön hergerichtet und teilweise sogar teuer verkauft wurden, sind die Mietpreise vieler Wohnungen so niedrig, dass hauptsächlich die Unterschicht dort lebt. Außerdem gibt es auch zwei voneinander unabhängige Trailerparks, die in Gebieten liegen, in denen jeweils eine andere Bande das Sagen hat. Familienfreundlich ist dieses Viertel auf keinen Fall. Denn schon als Erwachsener kann es gefährlich sein, nachts alleine durch die Straßen zu laufen.


  • West Seattle ist ein großes Wohngebiet mit der entspanntesten Atmosphäre, die man sich, gerade als Familie, nur wünschen kann. Es wurde sogar 1902 mal als eigenständige Stadt eingemeindet, bevor es fünf Jahre später von Seattle annektiert wurde. Dieses Viertel ist von vielerlei grünen Landschaften umgeben und wird fast komplett vom Pazifik umrundet.

    Besonders der Sandstrand Alki Beach ist bei Volleyballspielern, Kajakfahrern und Sonnenbadenden sehr beliebt. Hier gibt es auch einen Küstenweg mit Blick auf den Puget Sound und die Skyline von Seattle. Der Lincoln Park verfügt über Wander- und Radwege auf einer Klippe über dem Puget Sound sowie einen beheizten Salzwasserpool. In West Seattle Junction, dem anliegenden Geschäftszentrum des Stadtteils, sind zwanglose Restaurants, Cafés und einige, trendige Geschäfte angesiedelt.

    Hier zu wohnen ist für jeden etwas, der gerne abseits vom städtischen Trubel leben möchte und gerne in der Natur oder am Strand spazieren geht. Gerade Familien findet man hier massenweise, da es sogar eine örtliche High School gibt. Von schönen, begrünten Familienhäusern und gemütlichen Wohnungen mit Blick auf wunderschöne Parks und kleine Wäldchen, gibt es auch teurere Häuser am Strand, die somit auch interessant für Menschen sind, die etwas mehr Geld in der Tasche haben. Wobei man im Allgemeinen sagen kann, dass in West Seattle eigentlich für jede Schicht etwas dabei ist, man muss nur die Augen offen halten!
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